Pflegetipps vom Spezialisten
So bleibt Ihr Boden dauerhaft schön

Wer lange Zeit Freude an seinem Fußboden haben will, sollte über die richtige Pflege für Teppich, Parkett und Co. Bescheid wissen. Nachfolgend finden Sie einige Tipps unseres Fachbetriebs. Wenn Sie diese wenigen Hinweise berücksichtigen, sieht Ihr Bodenbelag für viele Jahre aus wie neu.

Parkett

Versiegelung schützt Ihr Parkett

Versiegelte Parkett-, Dielen- und Holzpflasterböden sind und bleiben ein besonders repräsentativer und stilvoller Bodenbelag, der in jede Wohnung passt. Der Boden zeichnet sich durch unübertroffene Verschleißfestigkeit und Lebensdauer aus. Weltweit werden Parkettböden mit bewährten Versiegelungslacken aus Schweden versiegelt. Diese Spitzenprodukte verleihen Ihrem Parkett den begehrten seidigen Glanz, erhalten die Schönheit des Holzes und schützen gegen Verschmutzung und Abrieb.

Ein versiegelter Parkettboden ist hygienisch und besonders pflegeleicht.

Da die Versiegelung auf Parkett und anderen Holzbodenoberflächen händisch und nicht (wie z. B. bei Möbeln) in Spritzkabinen ausgeführt wird, sind leichte Pickelbildungen oder geringe Unregelmäßigkeiten nicht zu vermeiden. Innerhalb der geplanten und durchzuführenden Benutzung verschwinden diese Oberflächenerscheinungen.

Bitte beachten Sie: Die Oberflächenbehandlung von Parkett und anderen Holzböden mittels Versiegelung kann keine fugenlose Fläche bewirken.Versiegelungen schützen die Oberfläche des Holzes vor Verschleiß und bewirken vor allem die leichte und kostensparende Pflege. Die Versiegelung schützt das Parkett mit einer geschlossenen Filmschicht, das Holz kann also keine Schmutzstoffe aufnehmen. Diese Schicht unterliegt aber im Laufe der Zeit, je nach Beanspruchung, einem gewissen Verschleiß. Schmutz und Staubkörnchen unter den Schuhsohlen verkratzen die Versiegelung. Durch eine regelmäßige Polishpflege wird dieser vorzeitige Verschleiß vermindert.

Unser Rezept für eine langanhaltende Versiegelung

  • frische Versiegelungen 8 bis 12 Stunden austrocknen lassen, vorher nicht begehen
  • in den ersten 14 Tagen nur schonende Benutzung des Bodens
  • Möbel vorsichtig einstellen, nicht schieben, nicht mit Teppichen belegen
  • in den ersten 14 Tagen noch keine Reinigung mit Wasser vornehmen
  • Beginn der Pflege: nach 14 Tagen (bei Fertigparkett sofort möglich)
  • Reinigung mit Mopp, Haarbesen oder Staubsauger
  • leichte Trittspuren und haftender Schmutz werden mit leicht angefeuchtetem, gut ausgewrungenen Lappen beseitigt
  • NIEMALS Stahlwolle oder Stahlspäne verwenden, da diese die Versiegelung beschädigen

Die richtige Luftfeuchtigkeit macht den Unterschied

Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der von der jeweiligen Temperatur des Raumes und der darin befindlichen Luftfeuchtigkeit beeinflusst werden kann – kurz gesagt: Holz atmet. Diese Wechselwirkungen können sowohl zu einer Vergrößerung (bei hoher Umgebungsfeuchte) als auch einer Verkleinerung des Volumens (in trockener Umgebung) führen. Eine mögliche Folge dessen ist die Fugenbildung am Parkettboden während der Heizperiode. Dies spricht keinesfalls für eine mindere Qualität des Parketts, sondern ist eine natürliche Eigenschaft des Materials. Um Fugenbildung zu vermeiden, können Sie während der Heizperiode für eine zusätzliche Luftbefeuchtung sorgen – von dieser profitiert nicht nur der Parkettboden, sondern auch Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit. Ein Luftbefeuchtungssystem erhalten Sie in jedem Fachgeschäft.

Das sollten Sie direkt nach dem Verlegen beachten

Falls möglich, sollten die Räume erst einige Tage nach Fertigstellung des Parkettbodens benutzt werden. Durch regelmäßiges Lüften und Heizen wird die Restraumfeuchte an die Außenluft transportiert, ohne dass negative Einwirkungen auf den Holzboden zu befürchten sind. Dennoch kann es in besonderen neubaubedingten Fällen zu einer leichten Verformung des Holzes kommen, die aber beim Austrocknen des Baukörpers wieder verschwindet.

Bequemer geht es nicht: Bona Pflegemittel

BONATECH POLISH und D-507 STOP Parkettpolish werden zur Vollpflege mit einem Polish-Auftragsgerät hauchdünn und gleichmäßig auf dem Boden verteilt. Starke Verschmutzungen wie Gummistriche oder Fettflecke werden vorher durch Ausreiben beseitigt.

So oft müssen Sie Ihr Parkett pflegen

  1. mäßig beanspruchte Böden in Wohnungen: je nach Bedarf, etwa alle 2 Monate
  2. mittelstark beanspruchte Böden (Treppen, Korridore, Büroräume): alle zwei bis vier Wochen
  3. stark beanspruchte Böden (Gaststätten, Schulen, Ladengeschäfte): alle acht bis vierzehn Tage
  4. meistbeanspruchte Stellen vor Türen, Aufzügen und auf Korridoren: evtl. häufiger pflegen, ein hauchdünner Wachsfilm sollte vorhanden sein
  5. Turnhallen; Einzweck-Turnhallen (nur mit Turnschuhen betreten): keine Wachspflege; wird eine rutschhemmende Pflege gefordert, muss das Spezial-Pflegemittel D-507 STOP Parkettpolish verwendet werden

Reinigungstipps

Bei der laufenden Unterhaltsreinigung sollten, um Schäden zu vermeiden, dem Wischwasser BONATECH POLISH oder D-507 STOP Parkettpolish zugesetzt werden (Dosierung: 0,3 –0,5 l auf 10 l Wasser). Der Boden wird so gleichzeitig gereinigt und gepflegt. Bei Turn- und Mehrzweckhallen ist jeweils vor den Veranstaltungen eine Pflegemaßnahme notwendig. Gern stehen wir Ihnen für eine individuelle Beratung zu diesem Thema zur Verfügung.

Gelegentlich sollten Sie eine Grundreinigung durchführen. Eine maschinelle oder manuelle Grundreinigung ist nur dann nötig, wenn der Boden starke, festhaftende Verschmutzungen aufweist, die sich bei der Unterhaltsreinigung nicht mehr entfernen lassen. Für diese Grundreinigung eignet sich BONATECH REMOVER.

Wichtiger Hinweis: Bei der Reinigung des Bodens sollten Sie den Boden auf keinen Fall mit Wasser überschwemmen, da dies zu Schäden durch Holzquellen führen kann. Deshalb muss die aufgetragene Reinigungslösung sofort wieder aufgenommen werden. Anschließend können Sie BONATECH POLISH oder D-507 STOP Parkettpolish pur einpflegen.

Bei Verwendung von rutschhemmenden Teppichunterlagen ist darauf zu achten, das diese keine Weichmacher enthalten. Andernfalls kann es zu Markierungen und Glanzunterschieden durch Weichmacherwanderung in der Versiegelung kommen. Rutschunterlagen, die auf dem Parkett aufliegen, sollten auf Basis von Latex hergestellt sein, da diese keine Weichmacher enthalten.

Diese sind Weichmacherfrei. PACIFIC CORK POLISH eignet sich, bei gleicher Dosierung, auch für alle Korkböden.

Weitere wichtige Hinweise:

Die Schutzwirkung der Versiegelung kann bei stark beanspruchten Flächen wie Büros, Tanzböden, Gaststätten etc. nur durch rechtzeitiges Abschleifen und Neuversiegeln erhalten werden. Die Füße der beweglichen Möbel, insbesondere der Sitzmöbel, sind mit geeigneten Unterlagen (z. B. Filzgleitern) zu versehen. Bei der Verwendung von Stühlen mit Laufrollen ist der Einsatz geeigneter Stuhlunterlagen erforderlich. Schmutzfänger bzw. Sauberlaufzonen verhindern das Eindringen von Schmutz und sind deshalb unbedingt zu empfehlen.

Teppich

Reinigungs- und Pflegeempfehlung für Ihren Teppichboden

Sie wünschen sich Komfort, Qualität und Langlebigkeit? Dann haben Sie mit einem Teppichboden die richtige Entscheidung getroffen. Denn Teppichböden vermitteln ein behagliches Ambiente und sind besonders pflegeleicht. Wir haben die wichtigsten Reinigungs- und Pflegetips für Sie zusammengestellt, damit Sie viele Jahre Freude an Ihrem neuen Teppichboden haben.

Wussten Sie, dass der textile Bodenbelag den Staub aus Ihrer Raumluft vorübergehend an seinen Flor bindet? Regelmäßiges Staubsaugen entfernt den gebundenen Staub, sodass Sie durch eine Verminderung der Staubbelastung in Ihren Räumen gleichzeitig ein gesünderes Wohnklima schaffen (wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Staubgehalt in Räumen mit Teppichböden bis zu 50 % niedriger sein kann als in Räumen ohne Teppichböden).

Die Verlegung

Kleine Flächen können lose verlegt werden, unter der Voraussetzung, dass der Boden einen Schaumrücken hat. Im Eingangsbereich und an Nähten sollte eine Befestigung mit doppelseitigem, weichmacherfreiem oder weichmacherbeständigem Klebeband erfolgen. Bei Räumen von über 20 m2 und stark strapazierten Teppichböden (z. B. durch Stuhlrollen) empfehlen wir eine vollflächige Verklebung oder eine Verspannung auf Nagelleisten. Gern beraten wir Sie ausführlich rund um das Thema Verlegung.

Druckstellen

Leichte Druckstellen, die durch starke Belastungen entstehen, erholen sich nach kurzer Zeit wieder. Gegebenenfalls können Sie den Flor des Bodens mit einer Bürste wieder aufrichten. Bewegliche Möbel müssen mit DIN-gerechten Stuhlrollen oder Gleitern versehen sein.

Regelmäßige Reinigung und Pflege

Vom ersten Tag an sollten Sie Ihren Teppichboden mindestens einmal in der Woche mit einem Staubsauger reinigen. Am besten eignen sich dafür Bürstsauger. Diese richten den Flor auf und entfernen lose Verschmutzungen so noch besser. Besonders hochflorige Teppichböden (Shag), Schurwollqualitäten und Berberstrukturen dürfen nur mit einer glatten Teppichdüse abgesaugt werden.

Hinweis: Das "Haaren" bei neuen Velours-Teppichböden ist eine völlig normale Erscheinung, die sich im Gebrauch verliert.

Flecken? Kein Problem!

Die rechtzeitige Entfernung von Flecken ist Voraussetzung für eine lange Lebensdauer und ein gepflegtes Aussehen Ihrer textilen Bodenbeläge. Von Teppichböden lassen sich Flecken meist ohne großen Aufwand entfernen. Von Hausmitteln und unseriösen Fleckenmittelchen raten wir Ihnen als Fachbetrieb aber ab. Auch Wasch- oder Spülmittel sollten nicht am Teppich eingesetzt werden.

Frische Flecken tupfen Sie am besten sofort mit einem sauberen, saugfähigen Tuch ab. Flüssigkeiten können Sie schnell und mühelos mit einem Löffel aufnehmen. Danach verwenden Sie ein spezielles, professionelles Reinigungsprodukt. Welcher Reiniger sich für Ihren Teppichboden am besten eignet, erfahren Sie bei einer ausführlichen Beratung in unserem Fachbetrieb.

Pulverreinigung

Die Reinigung mit Pulver ist immer dann sinnvoll, wenn der Teppichboden feuchtigkeitsempfindlich ist, Teilflächen verschmutzt sind oder der Boden jederzeit begehbar sein muss. Bei Nadelvliesbelägen sollten Sie jedoch auf diese Art der Zwischenreinigung verzichten.

Nassreinigung

Wie ein empfindliches Kleidungsstück, das Sie hin und wieder vom Fachmann reinigen lassen, sollte auch Ihr Teppichboden von Zeit zu Zeit eine intensive Reinigung erfahren, damit er ahnsehnlich bleibt.

Je nach Bedarf empfehlen wir 1 bis 2 x jährlich eine Grundreinigung – denn durch Staubsaugen wird lediglich der lose Schmutz an der Oberfläche entfernt. In der Tiefe des Flors verstecken sich klebrige Schmutz- und Sandrückstände. Diese sind nicht nur unhygienisch, sie wirken auch faserschädigend.

Bei dem von uns empfohlenen Sprühextraktionsverfahren wird die Reinigungslösung unter Druck in den Flor des Teppichbodens gesprüht und in einem Arbeitsgang wieder abgesaugt, sodass Verschmutzungen, Flecken und klebrige Shampoo-Rückstände ausgespült werden. Die gereinigten Flächen sind nach kurzer Zeit wieder trocken und vollhygienisch. Die Lebensdauer Ihrer Teppiche und Teppichböden wird mit diesem Reinigungsverfahren enorm verlängert.

Naturfasern

Naturfasern (z. B. reine Schurwolle), können Sie ebenfalls im Sprühextraktionsverfahren reinigen. Beachten Sie jedoch, dass der Boden ordnungsgemäß verlegt und nicht durchnässt wird. Hierfür erhalten Sie zur Reinigung bei Ihrem Fachhändler oder Bodenleger den besonders schonenden Spezialreiniger wie CC-Sprüh-Ex 2000, um größere Flächen zu reinigen.

Für die Fleckenentfernung auf diesen Belägen gibt es spezielle Fleckenentferner für Naturfasern. Kokos und Sisal sollte grundsätzlich nicht nass – also nicht im Sprühextraktionsverfahren – gereinigt werden.

Schutz vor Wiederanschmutzung

Zur dauerhaften Pflege sollten Sie Ihre textilen Bodenbeläge nach jeder Grundreinigung  mit einem faserschützenden Spezialprodukt einsprühen. Hierdurch wird die Faser gegen erhöhte Schmutzhaftung versiegelt. Verfilzung und Vergrauung werden verhindert und Laufstraßen entstehen so deutlich langsamer.

Was tun bei einer Hausstaubmilbenallergie?

Bei einer Hausstaub- oder Vorratsmilbenallergie, die übrigens in den meisten Fällen nicht durch die Milbe selbst, sondern durch deren Exkremente (Kot) ausgelöst wird, sollten Sie Ihre Teppichböden nach der Grundreinigung mit entsprechenden Spezialprodukten behandeln. Diese werden einfach aufgesprüht und sorgen für eine Langzeitwirkung – so können Allergiker zu Hause wieder frei atmen. Die Behandlung sollte nach 3 Monaten wiederholt werden.

Beseitigung elektrostatischer Aufladung

Elektrostatische Aufladungen (Miniblitze) gibt es vornehmlich im Winter. Durch das Aufsprühen von CC-Antistatikum R auf Teppichböden, Polster und Autositze werden elektrostatische Aufladungen für 3–6 Monate beseitigt.

Mottenschutz für Naturfasern

Zum Schutz vor Motten und Teppichkäfern gibt es für alle Teppichböden ein rein pflanzliches Mottenöl, mit dem der Teppichboden gleichmäßig und kreuzweise eingesprüht werden kann. Der Vorgang sollte alle 6–12 Monate wiederholt werden.

Linoleum

Der Reifeschleier

Durch Oxidation des Leinöls entsteht der sogenannte Reifeschleier, eine leicht gelbliche Verfärbung des Belages, der sich unter Lichteinwirkung zurückbildet. Bei Sonnenlicht geschieht dies sehr schnell, bei künstlichem oder schwachem Licht kann dies einige Tage oder Wochen dauern.

Der Eigengeruch

Durch seine natürlichen Bestandteile hat Linoleum zunächst einen charakteristischen Eigengeruch. Dieser verliert sich im Laufe der Zeit.

Die Erstpflege

Nach der Verlegung sollte Ihr neues Linoleum vom Fachmann einer Erstpflege unterzogen werden. Dadurch ist eine dünne Beschichtung auf dem Linoleum entstanden, die als Basis für die laufende Unterhaltsreinigung dient.

Die laufende Reinigung und Pflege

  1. Grundsätzlich sollten nur Mittel verwendet werden, die einen maximalen pH-Wert von 9 haben. Stärkere Mittel (z. B. Schmierseife) greifen die natürlichen Bestandteile des Linoleums an.
  2. Normalerweise genügt Feuchtwischen, d. h. der Boden wird mit Wischwasser benetzt, ohne dass Wasser stehen bleibt.
  3. Dem Wasser wird eine kleine Menge Wischpflegemittel zugegeben (nach Angabe des Herstellers). Empfehlenswerte Mittel sind zum Beispiel:
    • Sofix Vollglanzreiniger von Henkel
    • Emsal Bodenglanzpflege von Erdal-Rex
    • R 1000 und Bodenglanz 2000 von CC Dr. Schutz
    • Lino Wischpflege von RZ Chemie
  4. Bei stärkerer Verschmutzung sollte eine Naßwischung erfolgen. Dabei wird soviel Wischwasser verwendet, dass ein dünner Wasserfilm auf dem Linoleum stehen bleibt. Nach der Einwirkzeit wird auch festhaftender Schmutz gelöst und mit dem Wasser aufgenommen. Nach dem Trocknen bleibt ein feiner Pflegefilm zurück.

Bitte beachten Sie

Farbiger, vor allem schwarzer Gummi (Rollen oder Füße von Waschmaschinen,Kinderwägen etc.) hinterlässt bei längerem Kontakt auf Bodenbelägen unschöne Verfärbungen. Bitte benutzen Sie entweder nur Rollen aus Polyurethan oder andernfalls Unterlegplatten.

Sollten durch scharfkantige, mechanische Einwirkungen Beschädigungen an Ihrem Linoleum entstehen, wenden Sie sich bitte an uns. Wir können Ihnen auch in diesem Fall weiterhelfen.

CV-Belag

Pflege- und Reinigungsanleitung für CV- und PVC-Beläge

Die nachstehend aufgeführten Pflege- und Reinigungsempfehlungen sollen Ihnen helfen, den Wert Ihres PVC-Bodens für lange Zeit zu erhalten.

Homogene PVC-Beläge sind sehr strapazierfähige und haltbare Böden und dadurch gegen Bauverschmutzungen unempfindlich. Falls keine Bauverschmutzungen entstanden sind, kann nach der Verlegung auf das werkseitige Finish sofort eine Erstpflege erfolgen.

Die erste Pflege erspart Ihnen auf lange Sicht viel Arbeit. Verwenden Sie eine Mehrzweckemulsion (reinigende Selbstglanzemulsion, z. B. R1000), die Sie mit Schrubber und Lappen oder einem Schaumstoffwischer auf den Boden auftragen.

Wie oft ein Bodenbelag zwischen einer Erstpflege und einer gründlichen Reinigung behandelt werden muss, hängt davon ab, wie stark er strapaziert wird und wie weit der Raum vom Eingangsbereich entfernt liegt. Regelmäßige Pflege schont jedoch nicht nur die Böden, weil schmirgelnder Schmutz dabei entfernt wird – sie spart auch Mühe, weil sie umso leichter ist, je kürzer die Abstände zwischen zwei Pflege-Einheiten sind.

Staub und trockener Schmutz kann von einem durch die Erstpflege gut geschützten Bodenbelag leicht abgefegt oder abgesaugt werden. Fest haftender oder feuchter Schmutz wischen Sie auf, wobei dem Putzwasser die gleiche Mehrzweckemulsion wie für die Erstpflege verwendet oder ein Wischpflegemittel zugegeben wird. Absatzstriche beseitigen Sie mit der unverdünnten Mehrzweckemulsion und einem Lappen.

In großen Zeitabständen ist eine Grundreinigung zu empfehlen. Wenn Sie Ihre Böden wie vorher beschrieben regelmäßig pflegen, ist das nur sehr selten  erforderlich. Bei der Grundreinigung werden alte Pflegemittelschichten und darin eingebetteter Schmutz wieder gründlich abgeschrubbt. Man verwendet ein geeignetes Grundreinigungsmittel (z. B. R280), am besten vom Hersteller der angewendeten Reinigungs- und Pflegemittel. Nach dieser Behandlung sollte der Belag in jedem Fall durch eine Erstpflege mit einem neuen Schutzfilm versehen werden. In keinem Fall dürfen Schmier- oder Neutralseife, Bohnerwachs oder filmbildende Glanzpflegemittel verwendet werden.